Zum Inhalt springen

Vorstellungsgespräch

Antwort nach Vorstellungsgespräch: höflich nachfragen mit E-Mail-Mustern

Noch keine Antwort nach dem Vorstellungsgespräch? Vier E-Mail-Muster für deine Nachfrage, passende Betreffzeilen und Antworten auf einen Zwischenstand.

5 kostenlose Vorlagen · erstes PDF gratis · ohne Abo

Lesedauer
13 Min.
Abschnitte
11
Stand
26. September 2026
NachfragenE-Mail-MusterZweite NachfrageZwischenstand

Vor dem Schreiben: angekündigten Termin und Anlass prüfen

Lies deine Gesprächsnotiz und die letzte Nachricht des Unternehmens. Ein genanntes Rückmeldedatum ist die erste Orientierung. Es macht einen Unterschied, ob du einen vereinbarten Termin abgewartet hast, nie einen Zeitplan erhalten hast oder selbst auf ein anderes Angebot reagieren musst. Deine Nachricht sollte diesen Unterschied erkennen lassen.

Die BA-Broschüre mit Bewerbungstipps empfiehlt im Abschnitt zum Gesprächsabschluss, den weiteren Ablauf, eine gewünschte Rückfrage und den Rückmeldezeitpunkt zu klären. Die BA-Seite „So geht es nach dem Vorstellungsgespräch weiter nennt in ihrer Orientierung für den Berufseinstieg vier Wochen bis zum Nachfragen. Die Veröffentlichungen liefern also keine universelle Tageszahl. Für die ausführliche Einordnung von Datum, Zeitfenster und Wartezeit nutze unseren Ratgeber zur Wartezeit nach dem Vorstellungsgespräch. Hier findest du die passenden Formulierungen für deinen nächsten Kontakt.

  • Termin genannt: Warte das angekündigte Zeitfenster ab. Ein kleiner Puffer kann sinnvoll sein. Die Beispiele unten verwenden zwei volle Arbeitstage von Montag bis Freitag nach dem angekündigten Datum; das ist eine redaktionelle Orientierung, keine verpflichtende Frist.
  • Kein Termin genannt: Eine erste Nachfrage nach ungefähr zehn bis vierzehn Kalendertagen ist unsere praktische Orientierung. Berücksichtige längere ausdrücklich angekündigte Verfahren. Eine pauschale Mindestwartezeit gilt nicht für jeden Arbeitgeber und jede Stelle.
  • Echte eigene Frist: Wenn du vorher eine Entscheidung treffen musst, teile das konkrete Datum mit. Erfinde kein anderes Angebot und erwarte nicht, dass der Arbeitgeber seinen Auswahlprozess deshalb sicher beschleunigen kann.
  • Kontaktvorgabe: Prüfe, ob Rückfragen über das Bewerbungsportal, Recruiting oder eine bestimmte Person laufen sollen. Ein Hinweis auf einen festen Kontaktweg ist hilfreicher als die allgemeine Empfehlung, immer anzurufen.

Aufbau und Betreff: eine zuordenbare Frage stellen

Eine Statusfrage braucht keine zweite vollständige Bewerbung. Sie soll der Kontaktperson zeigen, um welches Gespräch es geht und welche Information du benötigst. Schreibe an den vorgesehenen Recruiting-Kontakt oder antworte im passenden bisherigen Mailverlauf. Kontrolliere die Empfängerzeile, besonders bei automatisch versandten Einladungen.

Eine Dankesmail direkt nach dem Gespräch hat einen anderen Zweck: Sie würdigt den Austausch oder ergänzt einen vereinbarten Punkt. Wenn du dich bereits bedankt hast, musst du das in der späteren Statusfrage nicht ausführlich wiederholen. Ein unterlassenes Dankschreiben ist für sich genommen kein Beleg für mangelndes Interesse oder eine spätere Absage.

  • Betreff: „Nachfrage zum Gespräch am [Datum] – [Position / Kennziffer]“. Im passenden Mailverlauf kannst du den bestehenden Betreff beibehalten. „Dringend!!!“ oder nur „Rückmeldung?“ erleichtert die Zuordnung nicht.
  • Anrede und Bezug: Verwende die vereinbarte Ansprache und nenne das tatsächlich geführte Gespräch. Frage nach einem Interview nicht pauschal, ob deine ursprünglichen Bewerbungsunterlagen angekommen sind.
  • Interesse: Ein konkreter Satz genügt, etwa zur Aufgabe oder Zusammenarbeit, die ihr besprochen habt. Schreibe nicht, es sei dein Wunscharbeitgeber, wenn du das nicht so empfindest.
  • Kernfrage: Bitte um den aktuellen Stand und einen erwartbaren Zeitpunkt für den nächsten Schritt. Ob schon eine Entscheidung möglich ist, hängt vom Verfahren ab.
  • Abschluss: Vollständiger Name und gegebenenfalls eine aktuelle Telefonnummer genügen. Erneute Lebenslauf- oder Zeugnisanhänge sind für eine reine Statusfrage gewöhnlich nicht erforderlich; angeforderte Ergänzungen behandelst du konkret.

Muster 1: Der angekündigte Rückmeldetermin ist vorbei

Helma Beispiel hat am Montag, 7. September 2026, mit Frau Muster vom Planungsbüro Kieselgarten über die Projektassistenz PA-627 gesprochen. Eine Rückmeldung war bis Freitag, 11. September, angekündigt. Nach zwei vollen Arbeitstagen Puffer schreibt Helma am Mittwoch, 16. September. Personen, Unternehmen, Stelle, Gesprächsinhalte und Daten sind vollständig erfunden.

  • Warum die Formulierung passt: Sie nennt das konkrete Gespräch, bezieht sich auf eine tatsächlich vereinbarte Rückmeldung und stellt eine beantwortbare Frage.
  • Was du weglassen kannst: Lange Rechtfertigungen für die Nachfrage, Vermutungen über andere Bewerber und eine Wiederholung sämtlicher Qualifikationen.
  • Wenn sich der Termin inzwischen geändert hat: Beziehe dich auf die neueste Nachricht. Ein nachträglich vereinbarter Zeitraum ersetzt in deiner Planung die ältere Ankündigung.

Fiktive erste Nachfrage am 16. September 2026

Prüfbares Muster

Betreff: Rückfrage zum Gespräch am 07.09.2026 – Projektassistenz PA-627

Sehr geehrte Frau Muster,

vielen Dank noch einmal für das Gespräch am 7. September über die Projektassistenz in Ihrem Planungsbüro. Besonders die besprochene Abstimmung von Projektterminen mit den Fachbereichen interessiert mich weiterhin.

Sie hatten eine Rückmeldung bis zum 11. September angekündigt. Können Sie mir einen kurzen Zwischenstand und den voraussichtlichen Termin für den nächsten Schritt nennen?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Helma Beispiel

helma.beispiel@example.com · [eigene Telefonnummer]

Das Datum erinnert sachlich an den besprochenen Ablauf. Es unterstellt weder ein Versäumnis mit bestimmter Ursache noch einen Anspruch auf eine Zusage. Passe die angesprochene Aufgabe an dein tatsächliches Gespräch an.

Muster 2: Es wurde kein Rückmeldetermin genannt

Diese Variante ist eine alternative Ausgangslage zu Muster 1: Beim gleichen fiktiven Gespräch am 7. September wurde kein Termin genannt. Helma fragt am Montag, 21. September, nach vierzehn Kalendertagen nach. Sie behauptet deshalb nicht, das Unternehmen habe eine Zusage zur Rückmeldefrist gemacht.

Fiktive Nachfrage bei offenem Zeitplan am 21. September 2026

Prüfbares Muster

Betreff: Weiterer Ablauf nach unserem Gespräch – Projektassistenz PA-627

Sehr geehrte Frau Muster,

am 7. September haben wir über die Projektassistenz PA-627 gesprochen. Die Aufgabe, Projekttermine mit den Fachbereichen abzustimmen, hat mein Interesse an der Stelle bestärkt.

Können Sie mir sagen, wie der aktuelle Stand des Auswahlverfahrens ist und wann voraussichtlich der nächste Schritt ansteht?

Für Rückfragen bin ich gern erreichbar. Vielen Dank für Ihre Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Helma Beispiel

helma.beispiel@example.com · [eigene Telefonnummer]

Dies ist keine zweite Nachricht nach Muster 1. Verwende genau die Variante, die zum tatsächlichen Gespräch passt. Ohne angekündigten Termin sollte deine E-Mail auch keine überfällige Rückmeldung behaupten.

Muster 3: Ein anderes Angebot hat eine echte Entscheidungsfrist

Auch dies ist ein eigenständiger Alternativfall. Das Gespräch fand am 7. September statt; die Antwort war für den 11. September angekündigt. Am 9. September erhält Helma jedoch ein anderes Angebot, auf das sie bis zum 10. September reagieren muss. Sie informiert Frau Muster am 9. September über die tatsächliche zeitliche Überschneidung.

  • Du musst den anderen Arbeitgeber oder dessen gesamte Vertragsunterlagen für diese Terminfrage nicht ungefragt offenlegen. Benenne den relevanten Anlass und das richtige Datum.
  • Wenn mehr Zeit helfen würde, kannst du beim anbietenden Unternehmen um eine Verlängerung bitten. Plane damit erst, wenn sie bestätigt wurde.
  • Schweigen des bevorzugten Unternehmens löst deine Entscheidung nicht. Prüfe das vorliegende Angebot anhand seiner tatsächlichen Bedingungen und der bestätigten Frist.

Fiktive Mitteilung einer früheren Entscheidungsfrist

Prüfbares Muster

Betreff: Entscheidungsfrist am 10.09.2026 – Projektassistenz PA-627

Sehr geehrte Frau Muster,

vielen Dank für unser Gespräch am 7. September. Mein Interesse an der Projektassistenz PA-627 besteht weiterhin.

Inzwischen liegt mir ein anderes Stellenangebot vor, für das ich bis zum 10. September eine Rückmeldung geben soll. Mir ist bewusst, dass Sie Ihren Zwischenstand erst für den 11. September angekündigt hatten.

Können Sie mir mitteilen, ob eine Rückmeldung zu meiner Bewerbung bereits bis zum 10. September möglich ist? Falls Ihr Zeitplan das nicht zulässt, hilft mir auch diese Information bei meiner Entscheidung.

Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Mit freundlichen Grüßen

Helma Beispiel

helma.beispiel@example.com · [eigene Telefonnummer]

Das Gegenangebot und seine Frist sind im Beispiel erfunden. Verwende diesen Anlass ausschließlich, wenn er in deinem echten Verfahren besteht. Der Text verspricht keine beschleunigte Entscheidung und ersetzt nicht deine eigene Abwägung des vorhandenen Angebots.

Muster 4: Die erste Nachfrage blieb unbeantwortet

Dieses Muster setzt Muster 1 fort: Helma hat am 16. September geschrieben und bis zum 24. September keine Antwort erhalten. Dazwischen liegen fünf volle Arbeitstage von Montag bis Freitag. Vor der erneuten Nachricht prüft sie gesendete E-Mail, Empfängeradresse, Spam-Ordner und einen möglichen Abwesenheitshinweis. Das Beispiel ist ein zurückhaltender Kontaktplan, keine Aufforderung zu einer festen Erinnerungsserie.

  • Bleibt auch dieser Kontakt ohne Ergebnis, kannst du einen passenden offiziellen Alternativkontakt nutzen. Vermeide parallele Nachrichten an Recruiting, Fachbereich und Geschäftsführung allein in der Hoffnung auf mehr Druck.
  • Setze deine übrige Stellensuche fort. Wiederholtes Schweigen ist kein belastbares Angebot; der Grund dafür lässt sich aus dem Postfach allein nicht feststellen.
  • Wenn du die Bewerbung tatsächlich beenden möchtest, teile den Rückzug klar mit. Verwende die Ankündigung eines Rückzugs nicht als Bluff in einer bloßen Statusfrage.

Fiktive zweite Nachfrage am 24. September 2026

Prüfbares Muster

Betreff: Re: Rückfrage zum Gespräch am 07.09.2026 – Projektassistenz PA-627

Sehr geehrte Frau Muster,

ich komme auf meine Nachricht vom 16. September zum Gespräch über die Projektassistenz PA-627 zurück. Bislang habe ich dazu keinen neuen Stand erhalten.

Mein Interesse an der Stelle besteht weiterhin. Können Sie mir bitte mitteilen, ob das Auswahlverfahren noch läuft und wann eine Rückmeldung absehbar ist?

Vielen Dank und freundliche Grüße

Helma Beispiel

helma.beispiel@example.com · [eigene Telefonnummer]

Bei einer Abwesenheitsnotiz nutzt du den dort genannten Rückkehrtermin oder offiziellen Vertretungskontakt. Falls seit der ersten Nachfrage ein neuer Zeitplan eingegangen ist, passt dieses Muster nicht unverändert.

Telefon statt E-Mail: kurz vorstellen und den nächsten Schritt notieren

Ein Anruf ist eine Möglichkeit, wenn er zum bisherigen Kontaktweg passt oder eine echte kurze Frist besteht. Er garantiert keine sofortige Entscheidung. Halte Stellenkennung, Gesprächsdatum und die bisherige Korrespondenz bereit. Frage zuerst, ob dein Anliegen gerade kurz besprochen werden kann.

Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt, beim Nachfragen den eigenen Namen und den Gesprächsbezug zu nennen und ruhig nach dem Stand zu fragen. Wenn telefonisch keine Klärung gelingt, nennt sie eine höfliche E-Mail als Alternative. Eine allgemeine Garantie für den besseren Kanal ergibt sich daraus nicht.

  • Fiktiver Gesprächseinstieg: „Guten Tag Frau Muster, hier spricht Helma Beispiel. Wir haben am 7. September über die Projektassistenz PA-627 gesprochen. Passt es gerade für eine kurze Rückfrage zum weiteren Ablauf?“
  • Kernfrage: „Können Sie mir den aktuellen Stand und einen voraussichtlichen Rückmeldetermin nennen?“ Wenn die Person nicht zuständig ist, frage nach dem vorgesehenen Kontakt.
  • Bei Zeitdruck: Nenne sachlich die echte Frist. Die Formulierung aus Muster 3 lässt sich verkürzt auch am Telefon verwenden.
  • Danach: Notiere Gesprächsdatum, Auskunft und den neu genannten nächsten Schritt. Sende nur dann eine zusätzliche E-Mail, wenn du etwas bestätigen, vereinbarte Angaben ergänzen oder eine konkrete offene Frage schriftlich festhalten möchtest.

Wie du auf einen Zwischenstand, eine Einladung oder eine Absage reagierst

Lies die tatsächliche Aussage der Antwort. Ein freundlicher Zwischenstand teilt zunächst einen Verfahrensstand mit. Er beweist weder eine bestimmte Platzierung noch eine sichere Zusage. Auch die Länge der Wartezeit oder der Ton eines Telefonats erlaubt keine verlässliche Berechnung deiner Chancen.

Für die Antwort auf einen neuen Gesprächstermin findest du konkrete Formulierungen in der Terminbestätigung zum Vorstellungsgespräch.

  • Neuer Termin genannt: „Vielen Dank für den Zwischenstand. Ich habe mir den angekündigten Rückmeldetermin notiert und bin bei Rückfragen gern erreichbar.“ Danach richte dich nach diesem Termin, statt weiter nach dem alten zu fragen.
  • Weiterhin kein Termin: „Danke für Ihre Nachricht. Können Sie bereits einschätzen, in welchem Zeitraum der nächste Schritt möglich ist?“ Diese einzelne Frage ist hilfreicher als mehrere unterschiedlich formulierte Erinnerungen.
  • Zusätzliche Unterlagen angefordert: Bestätige die konkrete Anforderung und sende den richtigen Nachweis über den gewünschten Weg. Behaupte nicht, er sei beigefügt, wenn er noch aussteht.
  • Einladung zur nächsten Runde: Bestätige Datum, Uhrzeit und Format oder kläre einen Ersatztermin. Eine erneute allgemeine Statusfrage hat dann keinen Zweck.
  • Angebot erhalten: Bedanke dich und kläre offene Bedingungen sowie den erwarteten nächsten Schritt und eine genannte Antwortfrist. Dieser Ratgeber beurteilt nicht die rechtliche Verbindlichkeit eines individuellen Angebots.
  • Absage erhalten: Eine kurze höfliche Antwort ist möglich. Wenn du um Feedback bittest, frage nach einem konkreten Hinweis für künftige Bewerbungen; rechne nicht sicher mit einer ausführlichen Begründung.

Letzter Check: Passt deine Nachricht zum tatsächlichen Stand?

Prüfe die Mail vor dem Versand gegen deine letzte Gesprächsnotiz. Ein Muster ist erst dann brauchbar, wenn Datum, Anlass und Frage zusammenpassen. Die Beispiele hier sind Formulierungshilfen; sie wurden nicht als reale Bewerbungen versandt und liefern keinen Nachweis über Einstellungsquoten.

Für das nächste Interview hilft dir die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Wenn du stattdessen einen vereinbarten Termin absagen oder dich nach dem Gespräch zurückziehen möchtest, findest du passende Formulierungen unter „Vorstellungsgespräch absagen als Bewerber“.

  • Ist die Position einschließlich Kennziffer richtig, und nennst du das Gesprächsdatum statt versehentlich das Datum der ursprünglichen Bewerbung?
  • Stimmt die Aussage zur Frist? Ein angekündigter Termin, ein offener Zeitplan und eine eigene Entscheidungsfrist sind verschiedene Situationen.
  • Ist die Kontaktperson zuständig und die Adresse für Antworten geeignet? Beachte Portal- und Vertretungshinweise statt an eine automatische No-reply-Adresse zu schreiben.
  • Hat die Nachricht eine klare Hauptfrage? Entferne pauschale Vorwürfe, erfundene Dringlichkeit und lange Wiederholungen deines Anschreibens.
  • Sind Name, Ansprache und Kontaktdaten deine eigenen? Übernimm keine erfundenen Aufgaben, Gegenangebote oder Platzhalter.
  • Hast du den nächsten Prüftermin notiert und deine übrigen Bewerbungen weiter im Blick? Eine gesendete Nachfrage bedeutet noch keine Antwort.

Muster auswählen

Welcher Anlass steht hinter deiner Nachfrage?

Verwende nur die Variante, die zu deinem tatsächlichen Verfahren passt. Die Muster 1 bis 3 sind alternative Ausgangslagen; Muster 4 setzt Muster 1 fort.

Wische seitlich für alle Spalten.

KriteriumIm Text nennenZiel der Frage
Angekündigter Termin ist vorbeiGesprächsdatum, Stelle und angekündigten Rückmeldetermin.Aktuellen Stand und einen neuen realistischen Zeitpunkt erfahren.
Kein Zeitplan vereinbartGesprächsdatum und fortbestehendes Interesse; keine versäumte Zusage behaupten.Zeitrahmen für den nächsten Schritt klären.
Echte frühere EntscheidungsfristTatsächlichen Anlass und konkretes Fristdatum.Erfahren, ob eine rechtzeitige Rückmeldung möglich ist.
Erste Nachfrage blieb offenDatum der ersten Nachricht und aktuellen Gesprächsbezug.Offiziellen Verfahrensstand klären, ohne eine tägliche Erinnerungsserie zu starten.

Beispiel und Orientierung

So sieht die Builder-Richtung aus

Die Vorschau hält die Produktlogik greifbar: keine abstrakten Ratschläge ohne Builder-Anschluss.

Zusatzhilfe

Direkte Weiterführung

Die wichtigsten nächsten Schritte sind direkt in die passenden Builder- oder Inhaltsrouten verlinkt.

Weiterlesen oder direkt umsetzen

Verwandte Seiten für den nächsten sinnvollen Schritt

FAQ

Antworten, die häufig direkt zur nächsten Aktion führen

Wie lange sollte ich nach dem Vorstellungsgespräch warten?

Warte zunächst den angekündigten Zeitraum ab und plane etwas Puffer ein. Ohne Termin sind ungefähr zehn bis vierzehn Kalendertage eine praktische Orientierung dieser Redaktion, keine allgemeine Pflichtfrist. Längere angekündigte Verfahren und eine echte eigene Entscheidungsfrist verändern den passenden Zeitpunkt.

Ist eine lange Wartezeit ein schlechtes Zeichen?

Aus der Dauer allein lässt sich das Ergebnis nicht verlässlich ableiten. Verzögerungen können verschiedene Ursachen haben. Frage nach dem tatsächlichen Verfahrensstand und richte deine Planung nach bestätigten Informationen aus, statt aus Schweigen eine Zusage oder Absage abzuleiten.

Soll ich nach einer unbeantworteten E-Mail erneut nachfragen?

Prüfe zuerst Zustellung, Adresse, Spam-Ordner und Abwesenheitshinweise. Nach mehreren Arbeitstagen kann ein weiterer kurzer Kontakt sinnvoll sein. Beziehe dich auf die erste Nachricht und beachte neue Terminangaben. Vermeide tägliche Erinnerungen oder gleichzeitige Anfragen über mehrere Kanäle.

Welchen Betreff nehme ich für die Nachfrage?

Nenne Anlass, Gesprächsdatum und Position oder Kennziffer, etwa „Nachfrage zum Gespräch am [Datum] – [Position]“. Im passenden bisherigen Mailverlauf kannst du den Betreff beibehalten. Prüfe trotzdem die Empfängeradresse und den vorgesehenen Kontaktweg.

Soll ich eine Dankesmail und eine Nachfrage schicken?

Beide haben unterschiedliche Zwecke. Eine kurze Dankesmail kann den Austausch würdigen; eine spätere Nachfrage klärt einen offenen Verfahrensstand. Du musst nicht beide Nachrichten verschicken. Wenn du bereits gedankt hast, genügt in der Statusfrage ein kurzer Bezug auf das Gespräch.

Darf ich ein anderes Angebot in der Nachfrage erwähnen?

Ja, wenn es tatsächlich vorliegt und eine relevante Entscheidungsfrist hat. Nenne die Frist sachlich und frage, ob bis dahin eine Rückmeldung möglich ist. Erfinde kein Angebot und plane nicht fest mit einer beschleunigten Entscheidung. Ein unveränderter Zeitplan des Unternehmens ist ebenfalls eine wichtige Information.

Redaktion und Einordnung

Redaktionell geprüft und zuletzt aktualisiert

Herausgeber
Fachredaktion für Bewerbung & Lebenslauf
Stand
26. September 2026
Fachlicher Fokus
Produktredaktion für deutsche Bewerbungslogik, quellennahe Inhaltsprüfung, Builder-Flows und lebenslaufnahe Exportpfade.
Produkt-Test
Redaktionell geprüft am 26. September 2026: zehn konkurrierende Veröffentlichungen verglichen und BA-Hinweise zum Gesprächsabschluss und Nachfragen geprüft. Die vier E-Mail-Muster sind erfunden; Gesprächsdaten, Fristvarianten und Kontaktabstände wurden auf Stimmigkeit geprüft. Es wurden keine Nachrichten versandt und keine Einstellungs- oder Ranking-Ergebnisse getestet.

Quellenbasierte Kernaussagen

  • Der weitere Ablauf, eine mögliche Rückfrage und der erwartete Rückmeldezeitpunkt sollten am Gesprächsende geklärt werden.[3]
  • Eine höfliche Statusfrage nennt den eigenen Namen, bezieht sich auf das Vorstellungsgespräch und fragt nach dem aktuellen Stand; E-Mail kann eine Alternative zur telefonischen Nachfrage sein.[4]
  • Eine ausbleibende Rückmeldung kann unterschiedliche Ursachen haben und belegt für sich allein keine schlechte Bewerbung.[4]
Redaktion und Methodik ansehen

Verwendete Quellen

Fachquellen zu diesem Thema

Aufgeführt sind nur Quellen, die konkrete Aussagen dieses Ratgebers fachlich stützen.

Gut vorbereitet zum Vorstellungsgespräch

Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsblatt der Bundesagentur mit Ablauf, typischen Fragen, eigener Fragelogik und konkreten Vorbereitungspunkten für das Vorstellungsgespräch.

Quelle öffnen

Checkliste zu Auswahlverfahren

Bundesagentur für Arbeit

Checkliste der Bundesagentur zu Gesprächsvorbereitung, häufigen Fragen, Technik, Anfahrt und weiteren Auswahlverfahren.

Quelle öffnen

Praktische Bewerbungstipps

Bundesagentur für Arbeit

Praxisbroschüre der Bundesagentur mit Hinweisen zu schriftlicher Bewerbung, Online-Bewerbung, Bewerbungsformen und der Organisation kompletter Unterlagen.

Quelle öffnen

So geht es nach dem Vorstellungsgespräch weiter

Bundesagentur für Arbeit

Hinweise zum höflichen Nachfragen mit Gesprächsbezug, zu Kontaktwegen, Postfachkontrolle und möglichen Verzögerungen. Die Seite richtet sich an den Berufseinstieg und nennt vier Wochen als Orientierung.

Quelle öffnen