Sprachkenntnisse im Lebenslauf: Stufen und ehrliche Beispiele
Ordne deine Sprachkenntnisse mit GER/CEFR ein und unterscheide Selbsteinschätzung, Zertifikat und laufenden Kurs. Mit ausgefülltem Sprachprofil, englischer Fassung und aktuellen Hinweisen zu Testwerten.
GER/CEFR A1–C2SelbsteinschätzungSprachzertifikateAusgefülltes Beispiel
Sprache, Einstufung und Grundlage zusammen nennen
Beginne mit einem einfachen Muster: Sprache – Niveau oder Beschreibung – Grundlage, falls sie zum Verständnis nötig ist. „Englisch: B2 (GER-Selbsteinschätzung)“ sagt etwas anderes als „Englisch: Cambridge-Prüfung …“. Ergänze beim Prüfungseintrag den tatsächlichen Titel, das Ergebnis und das Datum. Ein Nachweis dokumentiert eine Prüfung; deine aktuelle Arbeitspraxis kann zusätzlich relevant sein.
Ohne Zertifikat: Eine nachvollziehbare Selbsteinschätzung ist möglich, sofern die Bewerbung keinen bestimmten Nachweis verlangt. Kennzeichne sie als solche.
Mit Zertifikat: Übertrage die Angaben aus dem Dokument. Ein Kursname, eine Prüfungsanmeldung oder ein einzelnes Modul belegt nicht automatisch die gesamte genannte Stufe.
Mit Berufspraxis: Ergänze eine konkrete Aufgabe, wenn sie zur Stelle passt, etwa die Bearbeitung einfacher Kundenanfragen. Leite daraus keine höhere Stufe ohne weitere Prüfung ab.
Mit unterschiedlichen Teilkompetenzen: Benenne die Unterschiede, statt eine vermeintliche Durchschnittsstufe zu bilden. Der Sprachblock darf dafür mehr als eine Zeile brauchen.
GER/CEFR: Was A1, A2, B1, B2, C1 und C2 beschreiben
GER ist die deutsche Bezeichnung des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen; CEFR ist die englische Abkürzung. Die folgenden Kurzfassungen geben eine Orientierung. Sie sind kein Einstufungstest und reichen allein nicht für eine persönliche Bewertung.
Die vollständige globale Skala veröffentlicht der Europarat. Für deine eigene Einstufung nutze zusätzlich die Beschreibungen einzelner Fertigkeiten. Es gibt keine allgemeine Regel, dass ein bestimmter Beruf immer B2 oder C1 verlangt.
A1: vertraute Wörter und einfache Wendungen für unmittelbare Bedürfnisse; einfacher Austausch mit langsam sprechender Unterstützung.
A2: einfache, routinemäßige Verständigung über vertraute Themen und unmittelbare Bedürfnisse.
B1: wesentliche Inhalte klarer Standardsprache zu vertrauten Themen verstehen; zusammenhängend über Erfahrungen berichten und Ansichten kurz begründen.
C1: anspruchsvolle Texte und implizite Bedeutungen verstehen; sich flexibel, flüssig und strukturiert auch in komplexen Zusammenhängen ausdrücken.
C2: Gehörtes und Gelesenes weitgehend mühelos verstehen, Informationen zusammenführen und feine Bedeutungsunterschiede präzise ausdrücken.
Sprachniveau selbst einschätzen: fünf Fertigkeiten prüfen
Nimm dir für jede Fertigkeit eine passende reale Situation vor und notiere, was du selbst leisten kannst und wobei du Hilfe brauchst. Nutze anschließend die vollständigen GER-Beschreibungen zur Einordnung. Die folgenden Arbeitsfragen stammen von der Redaktion; sie ersetzen diese Beschreibungen oder eine verlangte Prüfung nicht.
Die Europass-Anleitung zur Selbsteinschätzung trennt diese fünf Bereiche und erfasst Zertifikate zusätzlich. Vergleiche mehrere passende Beschreibungen mit deiner tatsächlichen Leistung, statt nur die angenehmste Beispielsituation auszuwählen.
Sind Lesen und Sprechen unterschiedlich weit entwickelt, trage kein rechnerisches Mittel aus B1 und B2 ein. Nutze ein differenziertes Profil. Bleibt die Einstufung unklar, können Unterrichtsrückmeldung oder eine geeignete Einstufung helfen; ein kurzer Online-Test ist dabei nicht automatisch ein anerkanntes Zertifikat.
Hören: Was verstehst du bei einem normalen Gespräch, einer Ansage oder einer Besprechung? Musst du häufig um Wiederholung bitten? Unterscheide bekannte Abläufe von unerwarteten Themen.
Lesen: Welche E-Mails, Anleitungen oder Fachtexte verstehst du? Notiere, ob du nur einzelne Wörter nachschlägst oder wesentliche Aussagen erst durch Übersetzung erschließt.
Gesprächsteilnahme: Kannst du spontan nachfragen, auf Einwände reagieren und Missverständnisse klären? Ein auswendig gelernter Empfangssatz beantwortet diese Frage nicht.
Zusammenhängendes Sprechen: Kannst du ohne fortlaufende Hilfe einen Vorgang erklären oder eine Position begründen? Unterscheide eine vorbereitete Präsentation von einer spontanen Erklärung.
Schreiben: Welche Texte kannst du selbst verfassen und überarbeiten? Ein durch KI oder Übersetzung vollständig formulierter Brief zeigt nicht allein deine eigene Schreibkompetenz.
Ausgefülltes Beispiel: drei Sprachen und ein laufender Kurs
Der gesamte folgende Fall ist fiktiv. Eine Bewerberin bewirbt sich für den Besucherservice eines Kulturhauses. Spanisch ist ihre Erstsprache. Für Deutsch besitzt sie im Beispiel ein vollständiges Goethe-Zertifikat B2 von Juni 2025 und besucht seit August 2026 einen C1-Kurs. Ihr Englisch hat sie anhand aller fünf GER-Bereiche selbst eingeschätzt: Lesen B2, die anderen vier Bereiche B1. Diese Werte sind für das Beispiel vorausgesetzt und wurden nicht an einer realen Person getestet.
Arbeitsbezug: Die Bewerberin beantwortet einfache Besucherfragen und kurze englische E-Mails. Das beschreibt ihre Praxis, beweist für sich allein aber weder B1 noch B2.
Anforderung klären: Die Beispielanzeige nennt „Englisch für E-Mail und Telefon“, jedoch kein Niveau. Eine passende Frage lautet: „Geht es vor allem um Auskünfte zu Terminen und Eintritt oder auch um längere Gespräche zu Beschwerden und Vertragsfragen?“
Folgerung: Die Rückmeldung hilft beim Abgleich der Aufgaben. Sie garantiert keine Annahme der Bewerbung. Wird ein bestimmtes Zertifikat verlangt, ersetzt diese Beschreibung es nicht.
Separat unter Weiterbildung: Deutschkurs mit Ziel C1, seit 08/2026, laufend.
Die Bewerberin hat im Beispiel weiterhin Deutschkenntnisse auf B2-Niveau. Der Kursbeginn begründet noch keine C1-Angabe. Übernimm nur die Struktur und setze deine tatsächlichen Angaben ein.
Muttersprache und Deutsch als Fremdsprache richtig unterscheiden
„Deutsch: Muttersprache“ oder „Spanisch: Muttersprache“ beschreibt den Erstspracherwerb. Bei mehrsprachigem Aufwachsen können mehrere Erstsprachen zutreffen. Leite das nicht aus Staatsangehörigkeit, Name oder Geburtsort ab. Auch eine Erstsprache sagt für sich allein nicht, dass jemand jede Fachsprache oder professionelle Übersetzungsarbeit beherrscht.
Der Begleitband des Europarats stellt auf gedruckter Seite 37 ausdrücklich klar: C2 bezeichnet keine muttersprachliche oder nahezu muttersprachliche Kompetenz. Ersetze „Muttersprache“ deshalb nicht automatisch durch C2.
Hast du Deutsch später gelernt, beschreibe deine jetzigen Fähigkeiten mit nachvollziehbarem Niveau und gegebenenfalls Nachweis. Sehr gute gelernte Sprachkenntnisse musst du nicht als Muttersprache umbenennen. Falls die Bewerbung auch für Erstsprachen bestimmte Tests oder Teilkompetenzen verlangt, halte dich an diese Vorgabe. Relevante Unterschiede zwischen mündlicher und schriftlicher Beherrschung sollten erkennbar bleiben.
Fließend, verhandlungssicher oder gute Kenntnisse?
Diese Wörter sind im Lebenslauf gebräuchlich, aber keine festen Übersetzungen von B1, B2 oder C1. „Fließend“ kann vor allem an zügiges Sprechen denken lassen; es erklärt noch nicht, wie sicher du schwierige Texte schreibst. „Verhandlungssicher“ weckt Erwartungen an anspruchsvolle berufliche Gespräche. Ein tägliches Meeting oder ein C1-Zertifikat allein beantwortet nicht, ob du die konkreten Verhandlungen dieser Stelle bewältigen kannst.
Wenn eine Anzeige ein Adjektiv verwendet, prüfe die zugehörigen Aufgaben. Geht es um Routineabsprachen, technische Rückfragen oder das Aushandeln von Konditionen?
Verwende eine solche Beschreibung nur, wenn du sie mit eigener Praxis erklären kannst. Fehlerfreiheit oder der Verzicht auf jeden Akzent ist kein sinnvolles pauschales Kriterium.
Ergänze bei Bedarf einen konkreten Tätigkeitsbezug. „Regelmäßige einfache E-Mail-Auskünfte zu Öffnungszeiten“ behauptet weniger als „internationale Vertragsverhandlungen selbstständig geführt“. Wähle nur, was tatsächlich zutrifft.
Kombiniere verständliche Angaben: Ein belegtes GER-Niveau und eine passende Arbeitsaufgabe widersprechen sich nicht. Problematisch ist eine unbegründete Gleichsetzung verschiedener Bezeichnungen.
Sprachzertifikate: Prüfung, Ergebnis, Umfang und Datum
Lies deinen Nachweis, bevor du den Eintrag formulierst. Nenne die Prüfungsvariante und das tatsächliche Ergebnis. Prüfe außerdem, ob das Dokument alle geprüften Fertigkeiten oder nur einzelne Module umfasst. Der Name eines Vorbereitungskurses genügt dafür nicht.
Gesamt- und Teilbewertungen erläutert die IELTS-Ergebnisdarstellung. Die Beispiele im aufklappbaren Bereich weiter unten zeigen mögliche Schreibweisen, keine Umrechnung zwischen Tests.
Goethe: B1–C2 sind modular aufgebaut. Ein Nachweis über „Goethe-Zertifikat B2, Modul Lesen“ ist kein Beleg für B2 in allen vier Prüfungsmodulen.
Cambridge und telc: Übernimm den genauen Prüfungsnamen und das ausgewiesene Resultat. Schließe nicht allein vom Namen eines Kurses oder einer geplanten Prüfung auf ein bestandenes Gesamtniveau.
TOEFL iBT: Seit 21. Januar 2026 werden Teil- und Gesamtergebnisse auf einer Skala von 1–6 in halben Schritten ausgewiesen. Während einer zweijährigen Übergangsphase kommt ein vergleichbarer Gesamtwert auf der früheren 0–120-Skala hinzu. Verwende die Angaben des eigenen Berichts mit Testdatum; rechne nicht selbst um.
IELTS: Unterscheide Overall Band Score und Ergebnisse der vier Fertigkeiten. Ein Gesamtwert bedeutet nicht, dass alle Bereiche gleich bewertet wurden. Nenne auch die Testvariante und das Datum.
Ältere Ergebnisse und laufende Sprachkurse einordnen
Ein früheres Prüfungsergebnis und dein heutiges Können können auseinanderliegen. Halte das Prüfungsdatum sichtbar und ergänze aktuelle Praxis oder eine heutige Selbsteinschätzung, wenn sie wichtig ist. Gib ein noch nicht erreichtes Kursziel nicht als bestandenes Niveau aus.
TOEFL-Ergebnisse sind laut ETS zwei Jahre gültig. IELTS empfiehlt, Ergebnisse zwei Jahre zu berücksichtigen; die empfangende Organisation kann ältere Ergebnisse akzeptieren. Diese Aussagen sind nicht dieselbe Regel für alle Zertifikate.
Prüfe bei anderen Nachweisen und bei älteren Ergebnissen die Bedingungen des Empfängers: Welches Dokument, welcher Prüfungsumfang und welches Höchstalter werden verlangt?
Einen aktuellen Kurs kannst du als Weiterbildung mit Anbieter, Beginn und Ziel aufführen. Ein angekündigter Prüfungstermin bleibt eine Planung, bis ein Ergebnis vorliegt.
Bei lange nicht genutzten Sprachen prüfst du den heutigen Stand neu. Schuljahre oder Monate im Ausland werden nicht automatisch in eine GER-Stufe umgerechnet.
Languages im englischen CV: dasselbe Profil korrekt übertragen
Übersetze die Bezeichnungen und erläutere die Grundlage, ohne beim Sprachwechsel das Niveau zu erhöhen. Die englische Fassung des fiktiven Falls enthält dieselben Angaben wie die deutsche. Ob der Empfänger CEFR kennt oder einen bestimmten Test erwartet, entnimmst du den Bewerbungsvorgaben.
Den vollständigen Aufbau behandelt der englische Lebenslauf. Für diesen Sprachblock brauchst du keine eigene Übersetzung von CEFR-Stufen in andere Bewertungssysteme zu erfinden.
Fiktives Beispiel: Languages
Prüfbares Muster
Spanish: native language.
German: B2, Goethe-Zertifikat B2, June 2025.
English: reading B2; listening, spoken interaction, spoken production and writing B1 (CEFR self-assessment).
Separate training entry: German course, target level C1, in progress since August 2026.
Eine mögliche Übersetzung dieses Beispiels. Native language bezeichnet hier die Erstsprache; CEFR self-assessment kennzeichnet die eigene Einschätzung.
Wo Sprachen stehen und welche du auswählst
Nutze eine klar benannte Rubrik „Sprachkenntnisse“ oder einen erkennbaren Teil von „Kenntnisse“. Die Position richtet sich nach der Bedeutung für die Stelle und dem Gesamtaufbau. Sprachen können im Hauptteil oder in einer gut lesbaren Seitenleiste stehen. Eine bestimmte Spaltenzahl macht die Angabe nicht automatisch besser.
Nenne die verlangten Sprachen mit den tatsächlich vorhandenen Kenntnissen. Auch A1 oder A2 kann relevant sein, etwa wenn genau erste Kenntnisse gefragt sind; es erfüllt keine höhere Anforderung.
Eine weitere Sprache ist sinnvoll, wenn sie für Aufgaben oder Profil hilfreich ist. Du musst nicht jedes einmal gelernte Schulfach aufführen. Englisch gehört nicht allein aus Gewohnheit in jede Bewerbung.
Bei kurzen Einträgen kann der Nachweis direkt daneben stehen. Bei mehreren ausführlichen Zertifikaten reicht im Sprachblock ein eindeutiger Verweis auf den gesonderten Abschnitt.
Eine Skala aus Sternen, Punkten oder Balken erklärt ohne Text nicht, welche Fähigkeiten gemeint sind. Schreibe Sprache und Einstufung als lesbaren Text.
Vor dem Versand: Sprachblock mit Nachweisen abgleichen
Lies die fertige Datei so, als müsstest du jede Zeile im Gespräch erklären. Kontrolliere nicht nur Tippfehler, sondern auch den Umfang der Aussage. Eine knappere Formulierung ist nur dann besser, wenn sie die wichtigen Unterschiede erhält.
Grundlage: Sind Selbsteinschätzung, tatsächliches Prüfungsergebnis, Muttersprache und laufender Kurs unterscheidbar?
Umfang: Behauptet ein Gesamteintrag mehr als die Teilkompetenzen oder das vorliegende Modul belegen?
Datum und Skala: Stimmen Prüfungsname, Ergebnisformat und Testdatum mit dem Dokument überein?
Anforderung: Entspricht der Nachweis den ausdrücklich verlangten Unterlagen? Bei unklaren Anforderungen eine konkrete Rückfrage stellen.
Lesbarkeit: Sind lange Sprach- und Prüfungsnamen in der exportierten Datei vollständig sichtbar? Prüfe auch umgebrochene Zeilen in der Seitenleiste.
Eigene Leistung: Kannst du die genannten Aufgaben selbst erledigen? Ein überarbeiteter Bewerbungstext oder eine vorbereitete Vorstellung allein beweist das angegebene Niveau nicht.
Welche Sprachformulierung wirkt im Lebenslauf glaubwürdig?
Wähle eine Formulierung nach der tatsächlichen Grundlage. Die Beispiele sind fiktiv und zeigen unterschiedliche Arten von Angaben; die Zeilen sind keine Rangliste und keine Umrechnungstabelle.
Wische seitlich für alle Spalten.
Kriterium
Beispielformulierung
Wichtige Grenze
Erstsprache
Spanisch: Muttersprache
Keine automatische Aussage über professionelle Fachübersetzungen.
Eigene Einschätzung
Englisch: B2 (GER-Selbsteinschätzung)
Erst nach Prüfung der passenden Beschreibungen; kein Zertifikat.
Unterschiedliche Fertigkeiten
Englisch: Lesen B2; übrige vier GER-Bereiche B1 (Selbsteinschätzung)
Die Bereiche im Eintrag bei Bedarf einzeln nennen; nicht mitteln.
Vollständiger Nachweis
Deutsch: B2, Goethe-Zertifikat B2, 06/2025
Nur bei entsprechendem vollständigem Ergebnis.
Ein Prüfungsmodul
Goethe-Zertifikat B2: Modul Lesen, 07/2026
Kein Nachweis für B2 in allen Fertigkeiten.
Laufende Weiterbildung
Deutschkurs, Ziel C1, seit 08/2026, laufend
Noch kein erreichtes oder zertifiziertes C1-Niveau.
Beispiel und Orientierung
Sprachblock in der Vorschau kontrollieren
Die Vorschau zeigt eine mögliche Platzierung in einer Seitenleiste. Prüfe mit deinen eigenen Angaben, ob Sprache, Einstufung und Nachweis vollständig lesbar bleiben. Für ein differenziertes Profil oder längere Prüfungsnamen kann ein eigener Abschnitt im Hauptteil mehr Platz bieten.
Kontrolliere die exportierte Datei: Ein abgeschnittenes Modul oder Testdatum kann die Aussage verändern. Entscheidend sind vollständige Angaben und gut lesbarer Text.
Zusatzhilfe
Muster für unterschiedliche Ergebnisberichte
Unabhängige, fiktive Schreibweisen. Sie gehören nicht zum ausgefüllten Profil oben und sind untereinander nicht gleichwertig. Verwende ausschließlich die Werte und den Umfang deines eigenen Nachweises.
TOEFL iBT: Gesamtwert 5,0/6, Test 06/2026. Eine mögliche Angabe mit der neuen Skala.
TOEFL iBT: Gesamtwert 104/120, Test 05/2025. Ein älterer Bericht verwendet die damalige Skala.
IELTS Academic: Overall Band Score 7,0/9, Test 03/2026. Der Gesamtwert benennt nicht die vier einzelnen Ergebnisse.
Goethe-Zertifikat B2: Modul Lesen, 07/2026. Das Modul ausdrücklich nennen; nicht zu einem vollständigen B2-Zertifikat verkürzen.
Deutschkurs, Ziel C1, seit 08/2026, laufend. Diese Zeile gehört zur Weiterbildung und behauptet kein bestandenes C1-Ergebnis.
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Wo Sprachkenntnisse im Lebenslauf angeben?
In einer Rubrik „Sprachkenntnisse“ oder als klar erkennbarem Teil der Kenntnisse. Ob Hauptteil oder Seitenleiste sinnvoller ist, hängt von Platz, Lesbarkeit und Stellenbezug ab. Sprache, Einstufung und gegebenenfalls Nachweis müssen vollständig sichtbar bleiben. Es gibt keine allgemein vorgeschriebene Spaltenzahl.
Soll ich Muttersprache im Lebenslauf nennen?
Wenn die Erstsprache für dein Profil oder die Bewerbung hilfreich ist, kannst du sie so nennen. Bei mehrsprachigem Aufwachsen können mehrere Angaben zutreffen. Staatsangehörigkeit oder Geburtsort allein bestimmen das nicht. Muttersprache wird nicht automatisch in C2 übersetzt; besondere verlangte Nachweise prüfst du trotzdem.
Was bedeutet verhandlungssicher im Lebenslauf?
Die Formulierung lässt anspruchsvolle berufliche Verständigung erwarten. Sie hat keine feste Umrechnung in eine GER-Stufe. Prüfe die tatsächlichen Aufgaben und ob du sie selbstständig bewältigen kannst. Routinebesprechungen allein belegen keine Fähigkeit, komplexe Konditionen auszuhandeln. Ein konkreter Tätigkeitsbezug hilft bei der Einordnung.
Wie gebe ich Englischkenntnisse im Lebenslauf an?
Nenne Englisch mit nachvollziehbarem Niveau und Grundlage, etwa einer gekennzeichneten GER-Selbsteinschätzung oder dem tatsächlichen Prüfungsergebnis. Unterscheiden sich Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben, benenne relevante Unterschiede. Häufige Nutzung oder ein Auslandssemester allein legt keine bestimmte Stufe fest.
Soll ich A1/A2 oder Grundkenntnisse schreiben?
A1 oder A2 ist hilfreicher, wenn du dich anhand der jeweiligen Beschreibungen tatsächlich so einordnen kannst. „Grundkenntnisse“ ist eine allgemeinere Beschreibung und keine exakte Umrechnung. Nenne erste Kenntnisse, wenn sie zur Bewerbung passen; sie ersetzen keine ausdrücklich verlangte höhere Stufe.
Wie gebe ich Deutschkenntnisse als Nicht-Muttersprachler an?
Nenne Deutsch mit deiner aktuellen Einstufung und deren Grundlage. Bei einem Zertifikat ergänze den genauen Nachweis und das Datum. Einzelne Module kennzeichnest du. Ein laufender Kurs mit Ziel C1 bleibt eine Weiterbildung und belegt noch kein erreichtes C1-Niveau.
Wohin kommen TOEFL, IELTS, Goethe oder telc?
Ein kurzer Nachweis kann direkt hinter der Sprache stehen. Mehrere ausführliche Zertifikate können einen eigenen Abschnitt erhalten. Prüfungsname, tatsächliches Ergebnis, Datum und gegebenenfalls Modul müssen zusammenpassen. Übernimm bei scorebasierten Tests die Skala deines Berichts und beachte die Anforderungen des Empfängers.
Wie bewerte ich Sprachkenntnisse oder einzelne Sprachen im Lebenslauf ehrlich?
Vergleiche deine tatsächlichen Fähigkeiten in allen fünf GER-Bereichen mit den vollständigen Beschreibungen: Hören, Lesen, Gesprächsteilnahme, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben. Notiere auch benötigte Hilfe. Einzelne berufliche Situationen geben Anhaltspunkte, ersetzen aber nicht den gesamten Abgleich. Kennzeichne die eigene Einschätzung und relevante Unterschiede.
Wie schreibe ich Muttersprache oder CEFR-Stufen im englischen CV?
Für die Erstsprache ist zum Beispiel „Spanish: native language“ möglich. Eine eigene Einstufung lässt sich mit „CEFR self-assessment“ kennzeichnen. Übertrage Prüfungsname, Ergebnis und Datum korrekt. Die englische Fassung darf keine höhere Kompetenz behaupten als dein deutscher Eintrag.
Wie gebe ich Sprachkenntnisse mit Stufen oder Abstufungen im Lebenslauf an?
Nutze eine nachvollziehbare Grundlage statt möglichst starker Wörter. GER/CEFR unterscheidet A1 bis C2; Selbsteinschätzung und Prüfungsergebnis müssen erkennbar bleiben. Freie Adjektive haben keine feste Entsprechung zu diesen Stufen. Bei ungleichen Fertigkeiten ist ein differenziertes Profil sinnvoller als ein erfundener Mittelwert.
Produktredaktion für deutsche Bewerbungslogik, quellennahe Inhaltsprüfung, Builder-Flows und lebenslaufnahe Exportpfade.
Produkt-Test
Am 23. September 2026 mit veröffentlichten Angaben von Europarat, Europass und Prüfungsanbietern abgeglichen. Das ausgefüllte Profil, seine Übersetzung und die weiteren Formulierungen sind fiktive redaktionelle Beispiele. Sie sind keine Sprachprüfung und wurden nicht in echten Bewerbungsverfahren getestet.
Quellenbasierte Kernaussagen
GER/CEFR beschreibt Sprachkompetenz in sechs Stufen von A1 bis C2.[11][3]
C2 ist nicht als muttersprachliche oder nahezu muttersprachliche Kompetenz definiert.[12]
Die Europass-Selbsteinschätzung unterscheidet fünf Fertigkeiten; Zertifikate werden zusätzlich erfasst.[13]
Goethe-Prüfungen B1–C2 sind modular aufgebaut; der Umfang des Nachweises muss deshalb erkennbar bleiben.[2]
TOEFL iBT verwendet seit 21. Januar 2026 eine neue Ergebnisskala. IELTS unterscheidet Gesamt- und Teilbewertungen.[14][6]