Für einen konkreten Ausbildungsplatz: erwarteten Schulabschluss korrekt benennen, erste Praxis mit Aufgaben belegen und die Auswahl auf Beruf und Betrieb zuschneiden.
Direkte Antwort
Wie schreibt man einen Lebenslauf für eine Ausbildung?
Schreibe ihn tabellarisch und passe ihn an den konkreten Ausbildungsberuf und Betrieb an. Nenne erreichbare Kontaktdaten, aktuelle oder besuchte Schule, erreichten oder voraussichtlichen Abschluss, Praktika, Nebenjobs oder Engagement sowie passende Kenntnisse und Interessen. Ordne Einträge innerhalb jedes Abschnitts mit der neuesten Station zuerst. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt ein bis höchstens zwei Seiten; Foto und gute berufsrelevante Noten sind optional. Für Datei und Anlagen gelten die Anforderungen der Stellenanzeige oder des Bewerbungsportals.
Ausbildungsberuf und Betrieb bestimmen, welche Belege im Lebenslauf Gewicht bekommen.
Einen noch nicht erreichten Schulabschluss ausdrücklich als voraussichtlich kennzeichnen.
Praxis mit konkreten Aufgaben belegen, auch wenn sie aus Praktikum, Nebenjob oder Ehrenamt stammt.
Beispiel und nächster Schritt
Das fiktive Profil von Melina verbindet den voraussichtlichen Realschulabschluss mit einem kurzen Verkaufspraktikum und konkreten Aufgaben im Kunden- und Warenumfeld.
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Beispiel und nächster Schritt
Fabios fiktives Profil richtet Mathematik, Technik und konkrete Werkstattaufgaben auf eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker aus.
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Beispiel und nächster Schritt
Aylins fiktives Profil macht einen laufenden Lager-Nebenjob für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik relevant.
Was gehört in den Lebenslauf für einen Ausbildungsplatz?
Ein Ausbildungs-Lebenslauf muss kein langes Berufsprofil imitieren. Er soll nachvollziehbar zeigen, wo du gerade stehst und welche belegbaren Erfahrungen zum angestrebten Beruf passen. Die Reihenfolge der Abschnitte darf sich am stärksten Beleg orientieren; innerhalb von Schule und Praxis steht die neueste Station zuerst.
Kontaktdaten: Name, Wohnort, erreichbare E-Mail-Adresse und Telefonnummer; weitere persönliche Angaben nur bewusst oder nach Vorgabe.
Schule und Abschluss: Institution, Ort, Zeitraum sowie erreichter oder ausdrücklich voraussichtlicher Schulabschluss.
Erste Praxis: Praktika, Nebenjobs, Ferienjobs, Projekte oder Engagement mit Rolle, Zeitraum und konkreten Aufgaben.
Kenntnisse: relevante Sprachen, Software, Führerschein, handwerkliche oder fachliche Fähigkeiten mit ehrlichem Niveau.
Interessen und Noten: nur auswählen, wenn sie einen glaubwürdigen Bezug zum Ausbildungsberuf herstellen oder verlangt werden.
Ausgefülltes Beispiel
Fiktiver Lebenslauf für eine Ausbildung im Einzelhandel
Das Beispiel übersetzt Schule und ein kurzes Praktikum in prüfbare Eignungssignale. Es verspricht keinen Bewerbungserfolg und ersetzt weder Zeugnisse noch deine eigenen Daten.
Die Checkliste trennt Inhaltsfehler von Datei- und Anlagenfragen.
Ausbildungsberuf und Betrieb sind im Kurzprofil oder durch die Auswahl der Belege erkennbar.
Schule, Ort, Zeitraum und erreichter oder voraussichtlicher Abschluss stimmen mit den Nachweisen überein.
Praxisstationen nennen Rolle, Organisation, Zeitraum und konkrete Aufgaben.
Sprachen, Software und andere Kenntnisse haben ein ehrliches Niveau oder einen Anwendungskontext.
Lebenslauf und Anschreiben widersprechen sich nicht; Schul- und Praktikumsnachweise sind nach Vorgabe beigefügt.
Rechtschreibung, Dateiname, PDF-Anhang oder Portal-Uploads wurden in der finalen Fassung geprüft.
Warum dieses Beispiel funktioniert
Übernimm keine Beispielangabe ungeprüft. Passe Ausbildungsziel, Aufgaben und Kenntnisse an deine tatsächlichen Nachweise an.
Ausbildungsziel und erwarteter Abschluss sind eindeutig bezeichnet.
Das Praktikum nennt Tätigkeit und beobachtbare Aufgaben statt nur den Firmennamen.
Kenntnisse wiederholen keine leeren Soft-Skill-Floskeln, sondern passen zu den Praxisbelegen.
Zeiträume lassen sich mit Schul- und Praktikumsnachweisen abgleichen.
Der Abschluss wird nicht vorzeitig als erreicht dargestellt.
Alle Namen und Daten sind fiktiv; die Struktur lässt sich auf andere Ausbildungsberufe übertragen.
Schulabschluss
Den voraussichtlichen Abschluss ausbildungsspezifisch angeben
Nenne Schule, Ort, Zeitraum und Abschlussstatus eindeutig. Ist der Abschluss noch offen, ergänze „voraussichtlich“ und nach Möglichkeit Monat und Jahr. Gute Noten oder Fächer sind im Lebenslauf optional; wähle sie nur, wenn sie zum Ausbildungsberuf passen. Schulzeugnisse können unabhängig davon als Anlage verlangt werden.
Praktikum, Nebenjob und Engagement konkret beschreiben
Für Bewerberinnen und Bewerber am Berufsanfang nennt die Bundesagentur für Arbeit Praktika, Nebenjobs und ehrenamtliche Tätigkeiten als sinnvolle Erfahrungen. Führe pro Station Arbeitgeber oder Organisation, Rolle, Ort und Zeitraum auf. Ergänze drei bis fünf kurze Aufgabenpunkte, wenn genügend belastbare Tätigkeiten vorhanden sind; bei einem sehr kurzen Einblick reichen weniger ehrliche Punkte.
Schwach: „Praktikum im Autohaus“.
Stärker: „Werkstattplätze vorbereitet, Material bereitgestellt und einfache Arbeitsschritte dokumentiert“.
Nebenjob: Verantwortung über Pünktlichkeit, Übergaben, Waren, Kasse oder Kundenkontakt anhand konkreter Aufgaben zeigen.
Projekt oder Ehrenamt: Ergebnis, Zusammenarbeit, Werkzeug oder Verantwortung nennen – nicht nur die Eigenschaft „teamfähig“.
Länge und optionale Angaben
Vollständig und lesbar statt künstlich aufgefüllt
Nutze eine Seite, wenn alle relevanten Angaben darauf ruhig und gut lesbar Platz finden. Die Bundesagentur für Arbeit nennt ein bis höchstens zwei Seiten; eine zweite Seite ist daher kein Fehler, wenn sie durch echte Inhalte begründet ist. Ein Bewerbungsfoto ist optional. Auch Unterschrift, Noten, Interessen und weitere persönliche Angaben solltest du nicht als universelle Pflicht behandeln.
Lesbarkeit vor Mini-Schrift: Inhalte auswählen, Wiederholungen streichen und sinnvolle Abstände behalten.
Foto: freiwillig, sofern die konkrete Bewerbung nichts anderes vorgibt.
Noten: gute, berufsrelevante Werte können Orientierung geben; Zeugnisse bleiben davon getrennte Nachweise.
Versand: Bei E-Mail-Bewerbungen sind PDF-Anhänge üblich; Portale können Felder oder einzelne Uploads verlangen.
Klare Abgrenzung
Bewerbung auf eine Ausbildung oder Ausbildung als Station?
Diese Seite gehört zur Bewerbung auf einen zukünftigen Ausbildungsplatz. Wenn du eine laufende, abgeschlossene oder abgebrochene Berufsausbildung als Station in einem späteren Lebenslauf einträgst, brauchst du eine andere Gewichtung. Auch Vorlage, Anschreiben und vollständiges Bewerbungspaket haben eigene Seiten; hier werden sie nur verlinkt.
Ausbildungsplatz gesucht: diese Seite für Aufbau, Schulabschluss und erste Praxis verwenden.
Vorlage oder Download gesucht: zur spezialisierten Ausbildungs-Vorlagenseite wechseln.
Laufende oder abgeschlossene Ausbildung eintragen: den Ratgeber „Ausbildung im Lebenslauf“ nutzen.
Erster Job nach dem Abschluss: den Lebenslauf nach der Ausbildung verwenden.
Ausbildung als Lebenslauf-Station
Für laufende, abgeschlossene oder mehrere Ausbildungen im späteren Werdegang.
Lebenslauf für die Ausbildung in fünf Schritten schreiben
Der Ablauf beginnt bei der Stellenanzeige und endet mit dem Abgleich von Lebenslauf, Nachweisen und Übertragungsweg.
01
Ausbildungsberuf und Anforderungen markieren
Notiere verlangten Schulabschluss, relevante Fächer, genannte Aufgaben, gewünschte Kenntnisse, Frist und Übertragungsweg. Anforderungen unterscheiden sich nach Beruf, Betrieb und Ausschreibung.
02
Schule und Praxis mit Daten sammeln
Erfasse Schule, erreichten oder voraussichtlichen Abschluss, Praktika, Nebenjobs, Projekte und Engagement mit Monat, Jahr, Ort und passenden Nachweisen.
03
Belege für den Ausbildungsberuf auswählen
Priorisiere die Stationen, Aufgaben, Fächer und Kenntnisse, die zum konkreten Beruf passen. Motivation gehört ausführlicher ins Anschreiben; der Lebenslauf liefert die überprüfbaren Fakten.
04
Tabellarisch und neueste Station zuerst ordnen
Gliedere Kontakt, Praxis, Schule und Kenntnisse klar. Innerhalb jedes zeitlichen Abschnitts steht die neueste Station zuerst; die stärkere Sektion darf je nach Profil vor Schule oder Praxis stehen.
05
Inhalt, Datei und Anlagen gemeinsam prüfen
Gleiche Abschlussstatus, Zeiträume und Aufgaben mit Zeugnissen oder Bescheinigungen ab. Prüfe Rechtschreibung, Dateiname und die Vorgaben für PDF-Anhang, Portal-Felder oder einzelne Uploads.
Template-Empfehlung
Mit einem leeren Ausbildungs-CV starten
Bei einem neuen Start öffnet der Builder einen leeren deutschen Entwurf mit dem Use Case „Lebenslauf Ausbildung“ und der kostenlosen klassischen Vorlage. Ein vorhandener lokaler Entwurf bleibt erhalten; vor einem Ersatz fragt der Builder nach. Die Beispiele dieser Seite werden nicht übernommen. Bearbeitung und Vorschau funktionieren ohne Pflichtkonto. Ein PDF mit CVLotse-Hinweis ist frei; DOCX, weitere PDFs und Dateien ohne Hinweis gehören zum einmaligen Bewerbungspass für 9,90 € und 14 Tage – ohne Abo.
Was gehört in einen Lebenslauf für eine Ausbildung?
Nenne erreichbare Kontaktdaten, aktuelle oder besuchte Schule, erreichten oder voraussichtlichen Schulabschluss, relevante Praktika, Nebenjobs, Projekte oder Engagement sowie passende Kenntnisse und Interessen. Passe Auswahl und Gewichtung an den konkreten Ausbildungsberuf und Betrieb an. Innerhalb jedes zeitlichen Abschnitts steht die neueste Station zuerst.
Wie schreibe ich den voraussichtlichen Schulabschluss?
Kennzeichne ihn ausdrücklich, zum Beispiel „Realschulabschluss (voraussichtlich 06/2027)“. Ergänze Schule, Ort und Zeitraum. Berufsrelevante Fächer oder gute passende Noten kannst du optional nennen; Zeugnisse bleiben eigenständige Nachweise und müssen je nach Ausschreibung beigefügt werden.
Was schreibe ich ohne Praktikum oder Berufserfahrung?
Nutze belegbare Alternativen: Nebenjob, Ferienjob, Schulprojekt, Ehrenamt, Verein, Pflege- oder Familienverantwortung und selbstständige Projekte. Beschreibe konkrete Aufgaben, verwendete Werkzeuge und Ergebnisse. Erfinde keine Erfahrung und strecke den Lebenslauf nicht mit allgemeinen Eigenschaften.
Wie lang sollte ein Lebenslauf für die Ausbildung sein?
Nutze eine Seite, wenn alle relevanten Angaben vollständig und gut lesbar darauf passen. Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt ein bis höchstens zwei Seiten. Eine zweite Seite ist vertretbar, wenn echte Inhalte sie begründen; vermeide dafür weder Mini-Schrift noch das Weglassen wichtiger Zeiträume.
Brauche ich ein Bewerbungsfoto für den Ausbildungs-Lebenslauf?
Nein, ein Foto ist laut Bundesagentur für Arbeit optional. Wenn du eines verwendest, sollte es aktuell und professionell wirken. Prüfe zusätzlich die Ausschreibung oder das Portal und behandle ein Foto nicht als Ersatz für passende schulische oder praktische Belege.
Kommt Schule oder Praktikum zuerst?
Es gibt keine universelle Pflicht für die Reihenfolge dieser beiden Abschnitte. Stelle den stärkeren Beleg weiter oben: Bei passendem Praktikum kann Praxis zuerst kommen, sonst häufig die Schule. Wichtig ist eine klare Gliederung und die neueste Station zuerst innerhalb jedes Abschnitts.
Was ist der Unterschied zu „Ausbildung im Lebenslauf“?
Diese Seite hilft bei der Bewerbung auf einen zukünftigen Ausbildungsplatz. Der Ratgeber „Ausbildung im Lebenslauf“ erklärt dagegen, wie eine laufende oder abgeschlossene Berufsausbildung als Station in einem späteren Lebenslauf erscheint. Für den ersten Job nach dem Abschluss gibt es eine weitere eigene Seite.
Soll ich den Lebenslauf als PDF schicken?
Bei einer E-Mail-Bewerbung empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit PDF-Anhänge, damit die Formatierung erhalten bleibt. Ein Bewerbungsportal kann stattdessen Felder oder einzelne Uploads verlangen. Folge daher immer der Stellenanzeige oder dem Portal. Im CVLotse-Builder ist ein PDF mit CVLotse-Hinweis frei; DOCX und weitere saubere Exporte gehören zum Bewerbungspass.