Eine Staatsangehörigkeit
Staatsangehörigkeit: deutsch
Die Zeile beschreibt die rechtliche Staatszugehörigkeit. Sie gehört bei freiwilliger Angabe zu den persönlichen Daten.
Persönliche Daten
Staatsangehörigkeit freiwillig angeben, richtig schreiben und von der Arbeitsberechtigung unterscheiden: mit Beispielen für doppelte Staatsangehörigkeit, Bewerbungsportale und besondere Auswahlverfahren.
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Entscheidung
Bei einer gewöhnlichen Bewerbung kannst du die Staatsangehörigkeit im frei gestalteten Lebenslauf weglassen. Die Bundesagentur für Arbeit führt sie unter den freiwilligen persönlichen Angaben. Ein vorgefertigtes Feld in einer Vorlage ist deshalb kein Grund, es unbedingt auszufüllen. Entferne auch die leere Beschriftung, wenn du dich gegen die Angabe entscheidest.
Die freiwillige Einordnung steht im Abschnitt „Das kann in den Lebenslauf rein“ der Bundesagentur für Arbeit
Schreibweise
Für die eigene Lebenslauf-Zeile ist „Staatsangehörigkeit: deutsch“ die übliche klare Schreibweise: Das Adjektiv steht klein. „Deutschland“ ist der Name des Staates. In einem Portal mit Länder-Auswahl wählst du selbstverständlich die dort vorgegebene Bezeichnung; du musst sie nicht in ein Adjektiv umwandeln. Entscheidend ist, welches Feld du gerade ausfüllst.
Eine Staatsangehörigkeit
Die Zeile beschreibt die rechtliche Staatszugehörigkeit. Sie gehört bei freiwilliger Angabe zu den persönlichen Daten.
Andere Staatsangehörigkeit
Ein deutscher Wohnort ändert die Staatsangehörigkeit nicht. Nenne keine deutsche Staatsangehörigkeit allein deshalb, weil du hier lebst.
Zwei Staatsangehörigkeiten
Diese fiktive Beispielzeile ist eindeutig, wenn du beide Staatsangehörigkeiten tatsächlich besitzt.
Mehrere Staatsangehörigkeiten
Wenn du mehrere Staatsangehörigkeiten im freiwilligen Datenblock nennen möchtest, führe sie mit „und“ oder Komma auf. Das ist klarer als eine unkommentierte Doppelbezeichnung, die auch kulturelle Herkunft meinen könnte. Beschreibe den aktuellen Status, nicht nur den Geburtsstaat oder einen früher besessenen Pass.
Für den Lebenslauf im Einbürgerungsverfahren gelten andere Zwecke und lokale Unterlagenvorgaben. Diese erklärt Lebenslauf für die Einbürgerung
Arbeitsberechtigung
Wenn geklärt werden soll, ob du die ausgeschriebene Arbeit aufnehmen kannst, hilft eine präzise Statusangabe. EU-Bürgerinnen und EU-Bürger benötigen für eine Beschäftigung in Deutschland grundsätzlich keine gesonderte Arbeitserlaubnis. Bei einem Aufenthaltstitel sind dagegen die erlaubte Tätigkeit, seine Gültigkeit und mögliche Nebenbestimmungen zu prüfen. Wohnort und Staatsangehörigkeit allein reichen für diesen Abgleich nicht immer aus.
Die Unterschiede erläutert das Portal der Bundesregierung: Make it in Germany – FAQ für Unternehmen
Dass ein Aufenthaltstitel die Erlaubnis zur Erwerbstätigkeit und ihre Beschränkungen erkennen lassen muss, regelt § 4a Absatz 3 AufenthG
Berechtigung steht fest
Verwende diese Formulierung nur, wenn sie deinem rechtlichen Status tatsächlich entspricht. Das ist eine Aussage zur Beschäftigung, keine Staatsangehörigkeitsangabe.
Änderung noch erforderlich
Dieses fiktive Beispiel passt nur, wenn genau diese Einschränkung besteht. Kläre den Stand mit der zuständigen Behörde, bevor du einen verbindlichen Arbeitsbeginn zusagst.
Verfahren noch offen
Schreibe „beantragt“ nur nach tatsächlicher Antragstellung. Eine Antragstellung allein ist keine Zusage, dass du die konkrete Arbeit bereits aufnehmen darfst.
Besondere Verfahren
Nicht jede Stelle im öffentlichen Dienst ist ein Beamtenverhältnis. Für Berufungen nach dem Beamtenstatusgesetz nennt § 7 bestimmte Staatsangehörigkeitsvoraussetzungen und Ausnahmen. Übertrage diese Regel nicht pauschal auf jede ausgeschriebene Beschäftigung bei einer Behörde. Prüfe vielmehr, um welches Dienst- oder Arbeitsverhältnis es geht und welche Nachweise verlangt werden.
Das konkrete gesetzliche Beispiel betrifft die Voraussetzungen des Beamtenverhältnisses: § 7 BeamtStG
Abgleich
Vergleiche vor dem Absenden, ob Staatsangehörigkeit, Wohnort und Arbeitsstatus jeweils richtig zugeordnet sind. Unterschiedlich ausführliche Angaben in Portal und PDF können sinnvoll sein; widersprüchliche Angaben zum aktuellen Status sind es nicht. Dein Name oder Aussehen verpflichtet dich nicht dazu, im Lebenslauf deine Herkunft zu erklären.
§ 1 AGG nennt unter anderem ethnische Herkunft als geschütztes Merkmal. Staatsangehörigkeit ist dort nicht ausdrücklich als eigenes Merkmal aufgeführt; beide Begriffe sollten deshalb nicht einfach gleichgesetzt werden. Gesetzestext: § 1 AGG
Beispiel und Orientierung
Die Vorschau hält die Produktlogik greifbar: keine abstrakten Ratschläge ohne Builder-Anschluss.
Zusatzhilfe
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Weiterlesen oder direkt umsetzen
Diese Seite klärt die Suchfrage rund um persönliche Daten im Lebenslauf, Geburtsdatum, Adresse, Familienstand und Kontaktblock. Sie zeigt, welche Angaben für deutsche Bewerbungen wirklich helfen, welche freiwillig bleiben und wann Datenschutz, Neutralität oder Platz im Kopfbereich wichtiger sind.
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Einbürgerungs-Lebenslauf prüfenFAQ
Für einen gewöhnlichen, selbst gestalteten Lebenslauf ist sie freiwillig. Die Bundesagentur für Arbeit ordnet sie entsprechend ein. Besondere Auswahlverfahren oder Formulare können eigene Anforderungen haben; prüfe deren Zweck und Unterlagenhinweise.
Wenn es um die Berechtigung geht, die Stelle anzutreten, ist eine genaue Angabe zum geltenden Arbeitsstatus hilfreicher als die Staatsangehörigkeit allein. Gib Einschränkungen oder einen noch offenen Antrag zutreffend wieder. Eine CV-Zeile ersetzt keine erforderliche Prüfung.
Das Adjektiv „deutsch“ steht in dieser Formulierung klein. Im frei gestalteten Lebenslauf passt „Staatsangehörigkeit: deutsch“. Wenn ein Portal stattdessen eine Länderliste anbietet, wählst du die dort vorgegebene Bezeichnung „Deutschland“.
Eine eindeutige Formulierung ist beispielsweise „Staatsangehörigkeiten: deutsch und italienisch“, sofern beide tatsächlich bestehen. Fragt ein Verfahren ausdrücklich nach weiteren oder sämtlichen Staatsangehörigkeiten, beantworte diese Frage vollständig.
Für eine Beschäftigung in Deutschland benötigen EU-Bürgerinnen und EU-Bürger grundsätzlich keine gesonderte Arbeitserlaubnis. Das Portal der Bundesregierung Make it in Germany erläutert die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Eine Staatsangehörigkeitszeile ersetzt jedoch keine weiteren, gegebenenfalls erforderlichen beruflichen Nachweise.
Ein laufender Antrag allein ist keine bereits erworbene deutsche Staatsangehörigkeit. Beschreibe den tatsächlichen aktuellen Status. Falls der Verfahrensstand für die Bewerbung relevant ist, kennzeichne ihn gesondert und zutreffend als noch offen.
Redaktion und Einordnung
Verwendete Quellen
Aufgeführt sind nur Quellen, die konkrete Aussagen dieses Ratgebers fachlich stützen.
Grundlagen zu Struktur, Reihenfolge und formaler Lesbarkeit eines Lebenslaufs.
Quelle öffnenLeitfaden für vollständige Bewerbungsunterlagen und saubere Einordnung der relevanten Bestandteile.
Quelle öffnenArbeitsblatt der Bundesagentur mit Checkpunkten zu Lebenslauf, Anlagen sowie Ferien-, Nebenjobs und ehrenamtlichen Tätigkeiten als belegbare Zusatzerfahrung.
Quelle öffnenAmtliche Gesetzesfassung zu geschützten Merkmalen wie ethnischer Herkunft, Geschlecht, Behinderung und Alter als Kontext für fotoarme oder anonymisierte Bewerbungsprofile.
Quelle öffnenAmtliche Gesetzesfassung zur Verarbeitung personenbezogener Daten von Beschäftigten und Bewerbenden, inklusive besonderer Kategorien personenbezogener Daten.
Quelle öffnenErklärt EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie die Bedeutung von Aufenthaltstitel, Gültigkeit und Nebenbestimmungen. Am 21. September 2026 geprüft.
Quelle öffnenInsbesondere Absatz 3 zur erkennbaren Erwerbstätigkeitserlaubnis und ihren Beschränkungen; kein allgemeines Muster für einen individuellen Aufenthaltsstatus.
Quelle öffnenStaatsangehörigkeitsvoraussetzungen und Ausnahmen bei Berufung in das Beamtenverhältnis nach diesem Gesetz, nicht für jede Beschäftigung im öffentlichen Dienst.
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