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Arbeitsproben auswählen

Arbeitsproben für die Bewerbung: Auswahl und Beispiele

Welche Arbeiten passen zu deiner Bewerbung? Wähle passende Belege aus, erkläre deinen Anteil und bereite eine verständliche PDF oder einen zugänglichen Portfolio-Link vor. Mit einem konkreten Auswahlbeispiel und einer beschrifteten Textprobe.

Lesedauer
12 Min.
Abschnitte
12
Stand
27. Oktober 2026
ArbeitsprobenAuswahlbeispielPDF und PortfolioDeutschland

Auftrag klären

Was sind Arbeitsproben und wann brauchst du sie?

Eine Arbeitsprobe zeigt ein Arbeitsergebnis. Ein Arbeitszeugnis bewertet dagegen eine Beschäftigung; eine Referenzperson kann Auskunft geben. Diese Belege erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Lebenslauf mit der Angabe „Texte erstellt“ ersetzt deshalb keine angeforderte Textprobe. Umgekehrt ersetzt ein schöner Entwurf keinen geforderten Abschlussnachweis.

Laut der Bundesagentur für Arbeit sind Arbeitsproben besonders in kreativen, wissenschaftlichen und journalistischen Bewerbungen üblich, aber kein allgemeiner Pflichtbestandteil jeder Bewerbung.

  • Ausdrücklich verlangt: Prüfe, welche Art von Arbeit erwartet wird. „Zwei veröffentlichte Artikel“ ist genauer als „aussagekräftige Arbeitsproben“.
  • Nur allgemein angefragt: Kläre eine entscheidende Unklarheit, etwa ob vorhandene Projekte oder eine neu zu bearbeitende Aufgabe gemeint sind.
  • Nicht verlangt: Ergänze nur eine klar passende, im Verfahren zugelassene Probe. Bei „ausschließlich Lebenslauf hochladen“ hältst du dich an diese Vorgabe.
  • Neue Testaufgabe erhalten: Das ist eine andere Vorbereitung als die Auswahl aus deinem Portfolio. Beachte die Aufgabenstellung, erlaubte Hilfsmittel und den vereinbarten Umfang.

Passende Belege

Welche Beispiele eignen sich für deine Tätigkeit?

Suche zuerst nach dem Können, das sichtbar werden soll. Die Berufsbezeichnung allein entscheidet noch nicht über eine passende Probe. Ein Arbeitsprodukt kann fachlich gut sein und trotzdem die falsche Aufgabe zeigen.

  • Schreiben und Kommunikation: ein verständlicher Fachtext, eine Anleitung oder ein redaktioneller Beitrag. Ergänze Zielgruppe, Auftrag und deinen Anteil an Recherche und Überarbeitung.
  • Gestaltung und Fotografie: ein ausgewählter Entwurf oder eine Bildserie mit kurzer Erläuterung der Vorgabe und deiner Entscheidungen. Fremde Gestaltung oder Bildbearbeitung entsprechend zuordnen.
  • Software und Analyse: ein überschaubarer Ausschnitt mit Problem, Eingaben, eigener Umsetzung und nachvollziehbarem Ergebnis. Erkläre die Probe auch für jemanden, der sie nicht lokal ausführt.
  • Handwerk und technische Arbeit: geeignete Fotos, Zeichnungen oder eine dokumentierte Arbeitsfolge. Benenne, welche Arbeitsschritte von dir stammen und was das Bild tatsächlich zeigt.
  • Organisation: ein freigegebener Ablaufplan oder eine selbst entwickelte Übung kann passen, wenn gerade diese Fähigkeit geprüft werden soll. Eine vertrauliche interne Liste ist dafür kein geeigneter Ersatz.

Auswahl

Wie viele Arbeitsproben solltest du mitschicken?

Eine genannte Anzahl geht vor. Ohne Mengenangabe wählst du eine kleine, begründete Auswahl: Beginne mit deinem stärksten passenden Beispiel und ergänze nur eine Arbeit, die einen anderen wichtigen Aspekt zeigt. Zwei fast identische Entwürfe werden nicht allein dadurch besser, dass du beide mitschickst. Wenn der gewünschte Umfang entscheidend unklar bleibt, frage nach.

Der AMS betont die Passung zur Stelle und eine nachvollziehbare Beschriftung. Die folgende Auswahl übersetzt diese Grundsätze in ein fiktives Beispiel; sie ist keine allgemeine Vorgabe zur Anzahl.

  • Relevanz: Welche konkrete Anforderung wird sichtbar? Notiere den Bezug in einem Satz.
  • Eigenanteil: Kannst du erklären, was du selbst erstellt oder entschieden hast?
  • Aussagekraft: Ist die Arbeit ohne lange mündliche Einführung verständlich?
  • Aktueller Stand: Zeigt sie noch dein heutiges Können? Eine ältere passende Arbeit braucht eine zeitliche Einordnung, keine nachträglich erfundene Aktualität.
  • Verwendbarkeit: Sind Weitergabe und Format geklärt? Ein eindrucksvoller, aber vertraulicher Auftrag scheidet aus.

Fiktive Auswahl

Aus fünf Arbeiten werden zwei passende Proben

Mira Beispiel bewirbt sich auf eine frei erfundene Stelle in der Veranstaltungsassistenz. Die Anzeige verlangt zwei Arbeitsproben: eine verständliche Besucherinformation und einen kurzen Organisationsplan. Erlaubt sind eigene Übungen; die Abgabe soll als eine PDF mit höchstens vier Seiten erfolgen. Mira hat fünf mögliche Arbeiten. Die Vorgaben, Person und Projekte sind vollständig erfunden.

Die Einzelentscheidungen stehen in der Auswahltabelle am Ende des Artikels. Vergleiche deine eigenen Arbeiten mit denselben Fragen, statt Miras Auswahl einfach zu übernehmen.

  • Sie nimmt eine selbst geschriebene Workshop-FAQ und einen selbst entworfenen Einlassplan. Beide sind als Übungen gekennzeichnet und zeigen unterschiedliche verlangte Aufgaben.
  • Ein hübscheres Vereinsplakat bleibt draußen: Mira hat dort nur den Veranstaltungstext geliefert; die Gestaltung stammt von einer anderen Person. Die FAQ zeigt ihren Textanteil unmittelbarer.
  • Eine interne Personalliste wird nicht versendet, weil ihre Weitergabe ungeklärt ist. Ein altes Logo passt nicht zu den geforderten Aufgaben.
  • Ihr PDF-Plan: eine kurze Übersichtsseite und je eine Seite pro Probe, also 1 + 1 + 1 = 3 Seiten. Die Vier-Seiten-Grenze ist damit eingehalten. Die Arbeiten selbst müssen trotzdem lesbar bleiben.

Kontext und Eigenanteil

So beschriftest du eine Arbeitsprobe verständlich

Eine kurze Einordnung soll der betrachtenden Person sagen, was sie gerade sieht. Trenne Aufgabenstellung, eigenen Beitrag und Ergebnisstand. „Projektleitung und Gestaltung“ wäre falsch, wenn du im Team nur den Text überarbeitet hast. Stattdessen passt beispielsweise: „Mein Anteil: Veranstaltungstext gekürzt und sprachlich überarbeitet; Layout und Bildauswahl durch das Gestaltungsteam.“

Fiktive Einordnung vor Miras erster Arbeitsprobe

Prüfbares Muster

Workshop-FAQ für einen Nachbarschaftstreff · Eigenübung · Oktober 2026

Aufgabe: Fünf vorgegebene Veranstaltungsinformationen in eine kurze Besucherinformation umwandeln.

Vorgaben der Übung: Papierwerkstatt am 14. November 2026, 14 bis 16 Uhr; 12 Plätze; Anmeldung erforderlich; Material wird gestellt; Teilnahme kostenlos.

Mein Anteil: Fragen ausgewählt, Antworten geschrieben und Angaben mit dem Übungsbriefing abgeglichen. Keine Vorlagen von einem echten Veranstalter übernommen.

Stand: redaktioneller Übungstext, nicht veröffentlicht oder mit Besuchern getestet. Alle Veranstaltungsdaten sind erfunden.

Das Muster erklärt die Arbeit; es ist noch nicht die Arbeitsprobe. Diese folgt direkt darunter. Für deine Bewerbung ersetzt du das Beispiel durch eine selbst erstellte, zulässige Arbeit.

Vollständige kurze Textprobe

Beispiel einer Arbeitsprobe mit nachvollziehbaren Grenzen

Zur Einordnung gehört das tatsächliche Arbeitsergebnis. Miras folgende FAQ beantwortet nur, was das fiktive Briefing hergibt. Einen Veranstaltungsort oder Anmeldekanal erfindet sie nicht hinzu: Beide Angaben wären vor einer echten Veröffentlichung zu klären. So bleibt sichtbar, welche Information fehlt.

  • Für eine fertige Auftragsarbeit: Zeige die freigegebene Fassung und erkläre relevante Änderungen oder Auszüge.
  • Für eine Übung: Benenne die Annahmen und den Bearbeitungsstand. „Nicht getestet“ ist eine Grenze des Beispiels, kein erfundenes Testergebnis.
  • Für Teamarbeit: Lege deinen Ausschnitt offen. Eine Beteiligung am Projekt bedeutet nicht, dass alle gezeigten Leistungen von dir stammen.

Fiktiver FAQ-Entwurf zur Papierwerkstatt

Prüfbares Muster

Wann findet die Papierwerkstatt statt? — Am 14. November 2026 von 14 bis 16 Uhr.

Muss ich mich anmelden? — Ja. Es gibt zwölf Plätze, deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.

Was soll ich mitbringen? — Das Material wird gestellt.

Was kostet die Teilnahme? — Die Teilnahme ist kostenlos.

Offen vor Veröffentlichung: Veranstaltungsort und Anmeldeweg beim Veranstalter erfragen und im Text ergänzen.

Dies ist ein erfundener Text zur Veranschaulichung einer Arbeitsprobe, keine echte Veranstaltungseinladung. Der offene Punkt gehört in die Arbeitsnotiz; ein veröffentlichter Veranstaltungstext müsste ihn auflösen.

Einstieg ohne Kundenprojekte

Was tun, wenn du keine passenden Arbeitsproben hast?

Prüfe zuerst eigene Lern-, Schul-, Studien- oder ehrenamtliche Projekte. Fehlt ein passender Beleg, kannst du eine kleine eigene Aufgabe bearbeiten, sofern das Verfahren solche Übungen akzeptiert. Das Ergebnis zeigt eine Fähigkeit, aber keine Berufserfahrung oder einen Kundenauftrag. Wird ausdrücklich eine veröffentlichte Arbeit verlangt, kläre einen möglichen Ersatz.

Der AMS nennt eigene fiktive Projekte als eine Möglichkeit für Einsteiger. Stelle eine solche Arbeit als Übung vor und erläutere ihre Grenzen.

  • Verwende fremde Beispiele nicht als eigene Arbeit. Auch ein nachgebautes Tutorial muss als Übung mit dieser Grundlage erkennbar bleiben.
  • Bei erlaubter Unterstützung: Benenne wesentliche fremde Beiträge oder verwendete Hilfsmittel, wenn sie für die Bewertung deiner Eigenleistung relevant sind. Halte ausdrückliche Regeln zur selbstständigen Bearbeitung ein.
  • Wähle eine begrenzte Aufgabe, die du vollständig erklären kannst. Ein großes unfertiges Projekt schafft nicht automatisch einen besseren Beleg.

Kurze Rückfrage bei fehlendem verlangtem Beleg

Prüfbares Muster

Guten Tag [Name],

Sie bitten für die Stelle [Bezeichnung/Kennziffer] um [konkrete Arbeitsprobe]. Eine entsprechende veröffentlichte Arbeit habe ich bisher nicht. Ich kann stattdessen [eigene Übung mit kurzem Thema] einreichen, die [relevante Fähigkeit] zeigt. Ist dies für Ihr Verfahren geeignet?

Freundliche Grüße

[Vorname Nachname]

Platzhalter ersetzen. Die Anfrage allein bedeutet noch nicht, dass die Alternative angenommen ist.

Material prüfen

Welche Arbeiten darfst du für die Bewerbung verwenden?

Kläre vor dem Versand, ob du den konkreten Ausschnitt für diesen Zweck weitergeben darfst. Das betrifft beispielsweise Arbeiten aus einem früheren Unternehmen, Kundenmaterial und Beiträge anderer Personen. Prüfe das auch bei bereits veröffentlichten Arbeiten. Ein Passwort für dein Portfolio ersetzt diese Klärung nicht.

Der AMS weist bei Arbeitsproben ausdrücklich auf die Prüfung der Verwendbarkeit und vertraulicher Daten hin. Für eine konkrete Streitfrage zu Vertrag oder Rechten brauchst du eine fallbezogene Klärung.

  • Prüfe den sichtbaren Inhalt und zusätzliche Angaben: Kundennamen, Kontaktdaten, interne Zahlen, Kommentare, Änderungsverfolgung sowie Datei- und Bildmetadaten.
  • Entfernte Namen genügen nicht immer: Ein Projekt kann auch durch eine Kombination aus Ort, Datum und ungewöhnlichen Details erkennbar bleiben.
  • Bei ungeklärtem Material: Wähle eine andere erlaubte Probe oder erstelle eine klar gekennzeichnete Übung mit erfundenen Daten. Lade das Original nicht vorsorglich in ein öffentliches Portfolio.
  • Kennzeichne eigene und fremde Beiträge. Eine Quellenangabe oder ein Wasserzeichen ist kein Ersatz für die nötige Freigabe.

PDF oder Link

Arbeitsproben als PDF und Portfolio-Link einreichen

Trenne die inhaltliche Auswahl von der technischen Abgabe. Eine PDF kann mehrere Arbeitsproben enthalten; ein Link führt zu einer anderen Oberfläche. Entscheidend ist, was der Empfänger verlangt und tatsächlich öffnen kann. Ein Link allein erfüllt kein ausdrücklich verlangtes Uploadfeld.

Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt, den gewünschten Bewerbungsweg und die vorgegebene Dateigröße zu beachten sowie Anhänge vorab zu testen.

  • PDF: Gib der Datei einen klaren Namen, beispielsweise Arbeitsproben_Mira_Beispiel.pdf. Setze eine kurze Inhaltsübersicht nur ein, wenn sie bei mehreren Arbeiten hilft. Kontrolliere Lesbarkeit, Seitenfolge und die erlaubte Gesamtgröße.
  • Getrennte Uploadfelder: Ordne Arbeitsproben dem passenden Feld zu. Wenn je Probe eine Datei gefordert ist, teile sie entsprechend auf; wenn eine Gesamtdatei verlangt wird, fasse sie zusammen.
  • Portfolio-Link: Verlinke die ausgewählten Projekte möglichst direkt und beschrifte den Link mit Thema oder Projekttitel. Prüfe den Zugang ohne dein eigenes Benutzerkonto.
  • Geschützter Zugang: Stelle die vereinbarten Zugangsinformationen bereit. Vermeide unbeabsichtigte Freigabeanfragen und einen Link, der vor Abschluss der Sichtung abläuft.
  • Video, Modell oder interaktive Arbeit: Kläre den geeigneten Übermittlungsweg. Ein Screenshot kann einen Zustand zeigen, ersetzt aber nicht jede verlangte Funktion oder Ansicht.
  • E-Mail: Weise kurz auf die tatsächlich beigefügten oder verlinkten Proben hin. Behaupte nicht, eine Datei sei angehängt, wenn du nur einen Link versendest.

Vor dem Absenden

Der letzte Check und die Vorbereitung auf Rückfragen

Öffne genau die Dateien und Links, die du versenden wirst. Prüfe, ob sie noch zu der aktuellen Bewerbung passen. Bereite zu jeder Probe eine kurze Erläuterung vor: Was war die Aufgabe, was hast du getan und was zeigt der Ausschnitt?

Sollst du anschließend eine neue Fallaufgabe bearbeiten, nutze die Hinweise zur Vorbereitung auf das zweite Vorstellungsgespräch. Kläre Aufgabenstellung, Zeitrahmen und erlaubte Hilfsmittel, bevor du loslegst.

  • Sind die ausdrücklich verlangten Arten und Mengen vorhanden?
  • Passen Name, Projektbezeichnung und Zeitraum zu Lebenslauf und Anschreiben?
  • Ist bei jeder Probe dein Beitrag erkennbar, einschließlich Teamarbeit und Unterstützung?
  • Sind Verwendung, vertrauliche Inhalte und Zugang geprüft?
  • Kannst du eine Entscheidung und eine Grenze der Arbeit erklären, ohne etwas hinzuzuerfinden?

Fiktives Auswahlbeispiel

Auswahltabelle: Welche Arbeit kommt in die Bewerbung?

Miras erfundene Anzeige verlangt eine Besucherinformation und einen Organisationsplan. Beide dürfen Eigenübungen sein. Die Tabelle zeigt die Auswahl aus fünf Arbeiten; sie bewertet keine echten Personen oder Projekte.

Wische seitlich für alle Spalten.

Vorhandene ArbeitEntscheidung und Begründung
Workshop-FAQ, eigene ÜbungAufnehmen: zeigt kurze, verständliche Besucherinformation. Annahmen und noch fehlende Veranstaltungsangaben offenlegen.
Einlassplan, eigene ÜbungAufnehmen: ergänzt die organisatorische Aufgabe. Als Übung kennzeichnen; keine erprobte Veranstaltungsleitung behaupten.
Vereinsplakat, TeamarbeitWeglassen: Mira schrieb nur den Text. Für diese Auswahl zeigt die FAQ ihre Textleistung direkter; die Gestaltung wäre kein eigener Beleg.
Interne Personalliste aus dem NebenjobWeglassen: Weitergabe ungeklärt, personenbezogene Angaben enthalten. Kein Versand als vermeintlich anonymes Original.
Logoentwurf aus einem älteren KursWeglassen: passt weder zur Besucherinformation noch zum Organisationsplan. Das Alter ist hier nicht der entscheidende Ausschlussgrund.

Beispiel und Orientierung

Deine Auswahl in einem Satz

Schreibe für jede ausgewählte Probe: „Ich zeige [Arbeit], weil sie [Anforderung der Stelle] belegt. Mein eigener Beitrag ist [konkrete Leistung].“ Bleibt ein Teil leer, prüfe die Auswahl oder die Beschriftung noch einmal.

Zusatzhilfe

Eine kurze Beschriftung vorbereiten

Nutze diese Felder als Ausgangspunkt und ergänze nur Angaben, die du belegen kannst.

Weiterlesen oder direkt umsetzen

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FAQ

Antworten, die häufig direkt zur nächsten Aktion führen

Ersetzt eine Arbeitsprobe ein fehlendes Arbeitszeugnis?

Nicht automatisch. Die Arbeitsprobe zeigt ein konkretes Ergebnis, das Zeugnis bezieht sich auf deine Beschäftigung. Wenn ein Zeugnis verlangt wird und fehlt, erkläre den Stand und kläre einen Ersatz oder das Nachreichen.

Wie alt dürfen Arbeitsproben sein?

Maßgeblich sind die Vorgaben des Verfahrens und die Aussage über dein heutiges Können. Ohne feste Vorgabe gibt es keine für jede Bewerbung passende Alterszahl. Nenne das Entstehungsdatum und gegebenenfalls den damaligen Bearbeitungsstand; eine neue PDF macht das Projekt selbst nicht aktueller.

Sind drei oder vier Arbeitsproben immer richtig?

Nein. Eine geforderte Anzahl geht vor. Ohne Vorgabe soll jede Probe eine weitere wichtige Fähigkeit oder Aufgabe zeigen. Frage bei unklarem Umfang nach, statt die Sammlung mit ähnlichen oder unpassenden Arbeiten aufzufüllen.

Redaktion und Einordnung

Redaktionell geprüft und zuletzt aktualisiert

Herausgeber
Fachredaktion für Bewerbung & Lebenslauf
Stand
27. Oktober 2026
Fachlicher Fokus
Produktredaktion für deutsche Bewerbungslogik, quellennahe Inhaltsprüfung, Builder-Flows und lebenslaufnahe Exportpfade.
Produkt-Test
Stand 27. Oktober 2026: Geprüft wurden die Auswahlbegründungen, die Seitenrechnung und die Übereinstimmung der Textprobe mit ihrem fiktiven Briefing. Die Person, Stelle und Veranstaltungsdaten sind erfunden. Die Hinweise zur Einreichung wurden mit den verlinkten Quellen abgeglichen. Es wurden keine Arbeitgeberportale oder Bewerbungswirkungen getestet.

Quellenbasierte Kernaussagen

  • Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt Arbeitsproben als situationsabhängige Unterlagen, die Unternehmen häufig ausdrücklich anfordern.[1]
  • Die konkreten Vorgaben zu Bewerbungsweg und Dateigröße sind vor dem Versand zu prüfen.[2]
  • Der AMS empfiehlt passende, verständlich beschriftete Arbeitsproben und nennt fiktive Projekte als mögliche Alternative für Einsteiger.[3]
Redaktion und Methodik ansehen

Verwendete Quellen

Fachquellen zu diesem Thema

Aufgeführt sind nur Quellen, die konkrete Aussagen dieses Ratgebers fachlich stützen.

Bewerbungsunterlagen: Das gehört rein

Bundesagentur für Arbeit

Ordnet Arbeitsproben als situationsabhängige Bewerbungsunterlagen ein und erläutert E-Mail-Anhänge sowie Portal-Uploads.

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Bewerbungsarten im Überblick

Bundesagentur für Arbeit

Hinweise zu vorgegebenen Bewerbungswegen, Dateigrenzen und dem Prüfen von E-Mail-Anhängen.

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Arbeitsproben im Vorstellungsgespräch: Infos zu Arbeitsproben bei der Bewerbung

Arbeitsmarktservice Österreich

Allgemeine Hinweise zur Auswahl, Beschriftung und Verwendung von Arbeitsproben sowie zu eigenen Übungsprojekten. Keine Quelle für deutsches Arbeitsrecht.

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