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Arbeitszeugnis

Kündigungsgrund im Arbeitszeugnis: nennen oder weglassen?

Kündigungsgrund im Arbeitszeugnis richtig einordnen: Austritt, betriebsbedingt, Probezeit, Schlussformel, Wunschformel und Risiken.

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Lesedauer
2 Min.
Abschnitte
4
Stand
24. Juni 2026
KündigungZeugnisAustrittSchlussformel

Entscheidung

Wann ein Grund helfen kann

Ein Kündigungsgrund ist dann hilfreich, wenn er Missverständnisse reduziert und zur Wahrheit passt. Er ist riskant, wenn er Konflikte oder Leistungsthemen unnötig sichtbar macht.

  • Betriebsbedingte Gründe können entlasten.
  • Eigenkündigung nur mit passender Wunschformel prüfen.
  • Konflikt- oder Leistungsgründe nicht ausbreiten.

Formulierung

Worauf du bei der Schlussformel achtest

Austrittsgrund, Dank, Bedauern und Zukunftswünsche wirken zusammen. Prüfe deshalb nicht nur den Kündigungssatz isoliert.

  • Enddatum und Austrittsformulierung abgleichen.
  • Dank, Bedauern und Wünsche gemeinsam bewerten.
  • Unklare oder negative Details gezielt hinterfragen.

Abgrenzung

Kündigungsgrund ist nicht die ganze Zeugnisnote

Diese Seite klärt den Austrittsgrund. Für Leistungsnoten, Geheimcodes oder Nachbesserung sind die anderen Arbeitszeugnis-Seiten zuständig.

  • Kündigungsgrund: diese Seite.
  • Schlussformel: Arbeitszeugnis-Schlussformel.
  • Schlechte Bewertung: Schlechtes-Arbeitszeugnis.

Beispiel und Orientierung

So sieht die Builder-Richtung aus

Die Vorschau hält die Produktlogik greifbar: keine abstrakten Ratschläge ohne Builder-Anschluss.

Zusatzhilfe

Direkte Weiterführung

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FAQ

Antworten, die häufig direkt zur nächsten Aktion führen

Muss der Kündigungsgrund im Arbeitszeugnis stehen?

Nein, nicht automatisch. Oft reicht das Ende des Arbeitsverhältnisses plus eine passende Schlussformel.

Soll eine betriebsbedingte Kündigung genannt werden?

Das kann sinnvoll sein, wenn es entlastet und korrekt formuliert ist. Prüfe aber, ob der Satz wirklich hilft.

Redaktion und Einordnung

Redaktionell geprüft und zuletzt aktualisiert

Herausgeber
Fachredaktion für Bewerbung & Lebenslauf
Stand
24. Juni 2026
Fachlicher Fokus
Produktredaktion für deutsche Bewerbungslogik, quellennahe Inhaltsprüfung, Builder-Flows und lebenslaufnahe Exportpfade.

Quellenbasierte Kernaussagen

  • Der Kündigungsgrund im Arbeitszeugnis sollte nur genannt werden, wenn er wahr, entlastend und im Zusammenspiel mit Schlussformel und Gesamtbewertung hilfreich ist.[1][2][3][4]
Redaktion und Methodik ansehen

Verwendete Quellen

Fachquellen zu diesem Thema

Aufgeführt sind nur Quellen, die konkrete Aussagen dieses Ratgebers fachlich stützen.

§ 109 Zeugnis

Gesetze im Internet

Amtliche Norm zum Zeugnisanspruch, einfachem und qualifiziertem Arbeitszeugnis sowie Klarheit der Formulierungen.

Quelle öffnen

§ 630 Pflicht zur Zeugniserteilung

Gesetze im Internet

Amtliche Norm zur Zeugniserteilung bei dauernden Dienstverhältnissen und Verweis auf § 109 GewO bei Arbeitnehmern.

Quelle öffnen

Qualifiziertes Arbeitszeugnis

IHK Rhein-Neckar

Öffentliche Einordnung zu Aufbau, Mindestbestandteilen und typischen Aussagen eines qualifizierten Arbeitszeugnisses.

Quelle öffnen

Arbeitszeugnis

IHK Frankfurt am Main

Öffentliche Einordnung zu Zeugnisinhalt, Form und dem fehlenden Anspruch auf eine abschließende Dankes-, Bedauerns- oder Wunschformel.

Quelle öffnen